Narzissmus in Beziehungen – Wenn Nähe krank macht
Tabu-Thema Narzissmus Narzissmus ist ein Thema, das viele betrifft, aber selten offen benannt wird. In einer Zeit gesellschaftlicher Veränderungen, zunehmender Selbstständigkeit und neuer Erwartungen an Partnerschaften treten vertraute Beziehungsmuster oft besonders klar zutage. Gerade intime Beziehungen werden dabei zu einem Spiegel alter Dynamiken. Moderne Beziehungen sind heute mit hohen Erwartungen verbunden. Sie sollen Nähe, Sicherheit, emotionale Reife und persönliche Entwicklung zugleich ermöglichen. Diese Anforderungen können dazu führen, dass unbewusste Verletzungen aus früheren Bindungserfahrungen aktiviert werden. Verliebtheit berührt dabei nicht nur Verbundenheit, sondern häufig auch alte Wunden, die bislang wenig Beachtung gefunden haben. Narzisstische oder emotional unreife [...]
ADHS in Partnerschaften
Zwischen Überforderung und Verbindung Unordnung, Vergesslichkeit, Impulsivität – oder einfach ein anderer Takt im Leben? Wenn ein Partner oder eine Partnerin mit ADHS lebt – sei es mit Diagnose oder im Verdacht – kann das den Beziehungsalltag stark beeinflussen. Neben wiederkehrenden Konflikten bringt ADHS aber auch besondere Stärken in Beziehungen mit: Kreativität, Begeisterungsfähigkeit und emotionale Tiefe. Doch was, wenn genau diese Intensität immer wieder zu Missverständnissen, Überforderung oder Rückzug führt? Liebe mit ADHS – eine tägliche Gratwanderung? In vielen Partnerschaften sorgt ADHS für wiederkehrende Konflikte. Typische Stolpersteine in Partnerschaften mit ADHS: Unterschiedliches [...]
Projektionen in Paarbeziehungen
Wie wir unsere inneren Anteile auf die Partner*in übertragen – und was wir daraus lernen können
Zwangsstörungen und Beziehungen
Lernen Sie, wie auch Sie oder Ihr Partner mit Zwangsstörungen umgehen und Ihre Beziehung stärken können. Lesen Sie weiter für mehr Informationen und hilfreiche Tipps.
Wahnsinnig verliebt – Schizophrenie und Beziehungen
Schizophrenie – Was ist das eigentlich? Im Volksmund wird „schizophren“ häufig lapidar als Ausdruck widersprüchlichen Verhaltens genutzt, und unter Schizophrenie stellen sich viele Menschen fälschlicherweise die Dissoziative Identitätsstörung vor (früher als „multiple Persönlichkeitsstörung“ bekannt). Schizophrenie wird zwar wörtlich als „zerspaltener Geist/Seele“ übersetzt, die Spaltung bezieht sich aber auf die emotionale und die Wahrnehmungs-, nicht die Persönlichkeitsebene. Menschen mit einer schizophrenen Störung verlieren den Bezug zu den eigenen Gedanken und Gefühlen. Sie stumpfen ab und erleben Ereignisse, die normalerweise starke emotionale Reaktionen hervorrufen, weniger intensiv. Gleichzeitig manifestiert sich meist ein Wahn in Form von visuellen oder akustischen Halluzinationen (im allgemeinen Sprachgebrauch [...]
Winterdepressionen in Beziehungen
Im Winter werden die Tage kürzer, draußen wird es kälter, und viele sehnen sich nach Rückzug und Entschleunigung. Während manche Menschen die dunkle Jahreszeit als angenehm und gemütlich empfinden, können die Wintermonate für andere sehr einschränkend und belastend sein. Wie sich der „Winterblues“ auf Ihre Partnerschaft auswirken kann und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier!
Persönlichkeitsteile nehmen Einfluss auf unsere Beziehungen
In der Paartherapie Köln im MVZ Köln für Psychotherapie lernen Paare, diese Muster zu erkennen und zu durchbrechen, um ihre Beziehung zu stärken und Konflikte konstruktiv zu bearbeiten.
Partnerschaft und Depression
Die Komplexität von Depressionen in Partnerschaften Depressionen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und haben weitreichende Auswirkungen auf die gesamte Familie, insbesondere wenn ein/e Partner*in betroffen ist. Es besteht eine komplexe Wechselwirkung zwischen Depressionen und Partnerschaftsproblemen, wobei beide sowohl Auslöser als auch Folge des jeweils anderen sein können. Erkennung von Depressionen bei dem/der Partner*in Die Erkennung von Depressionen ist oft der erste Schritt zur Bewältigung. Typische Anzeichen umfassen ein verringertes Interesse an früher geschätzten Aktivitäten, Niedergeschlagenheit oder emotionale Leere, vermindertes Aktivitätsniveau und Antriebslosigkeit. Auch Veränderungen in Appetit und Konzentrationsfähigkeit sowie ein beeinträchtigtes Selbstwertgefühl und erhöhte Reizbarkeit können auftreten. Betroffene [...]
Einfluss der Paarbeziehung auf die Gesundheit
Soziale Beziehungen und Gesundheit Unsere körperliche Gesundheit wird stark durch soziale Beziehungen beeinflusst. Soziale Bindungen wirken sich nicht nur positiv auf unser Wohlbefinden aus, sondern können auch das Sterblichkeitsrisiko senken. Besonders im höheren Alter spielt die Paarbeziehung eine zentrale Rolle und bietet wesentliche soziale Unterstützung. Studien zeigen, dass die Qualität der Paarbeziehung direkten Einfluss auf die körperliche Gesundheit und das individuelle Wohlbefinden hat. Unglückliche Beziehungen und gesundheitsschädigendes Verhalten Personen in unglücklichen Paarbeziehungen neigen häufig zu problematischen Gesundheitsverhaltensweisen, wie dem Konsum von Alkohol, Drogen oder Rauchen. Sie folgen oft auch weniger den medizinischen Empfehlungen, z.B. zur Medikamenteneinnahme, im Krankheitsfall. Belastende [...]
Der Zwangsprozess
Ein destruktives Beziehungsmuster, welches in der Paartherapie immer wieder aufgedeckt wird, ist der Zwangsprozess. Er beginnt meist mit dem Wunsch eines Partners, der andere möge etwas an sich ändern. Wird diesem Wunsch gar nicht oder nur vorübergehend Folge geleistet, so gibt der wünschende Partner nicht länger den Vertrauensvorschuss, der in einer Beziehung dabei hilft, sich dem Partner gegenüber auch in schlechten Zeiten positiv zu verhalten. Dieser Vorschuss ermöglicht in einer gesunden Beziehung, dem Partner schlechte Tage und üblen Launen zu vergeben, weil man darauf vertraut, dass sich das Verhalten schnell bessern wird, und das der Partner im Gegenzug auch die [...]
Eifersucht in der Partnerschaft
Die Eifersucht ist eine Emotion, die in Beziehungen fest verankert ist. Die meisten waren schon einmal eifersüchtig, weil ihr Partner etwas getan hat. In der Paartherapie wird Eifersucht häufig thematisiert, um ihre Ursachen zu verstehen und ihre Auswirkungen auf die Beziehung zu minimieren.
Angststörungen als Beziehungshindernis
Betroffene leiden unter intensiven, oft unbegründeten Sorgen, die sowohl ihre Lebensqualität als auch ihre Partnerschaften belasten. In der Paartherapie können Paare lernen, mit diesen Ängsten umzugehen und emotionale Unterstützung zu bieten. Erfahren Sie, wie professionelle Hilfe dabei unterstützt, Ängste zu bewältigen und eine harmonischere Beziehung zu fördern.
Wenn der Partner süchtig ist
Suchtkrankheiten betreffen nicht nur die betroffenen Personen selbst, sondern auch ihr gesamtes Umfeld, insbesondere den Partner. Das Zusammenleben mit einem Suchtkranken stellt eine große Belastung dar und erhöht das Konfliktpotenzial in der Beziehung. Die Bewältigung der Sucht ist der erste Schritt, um an einer gesunden Partnerschaft zu arbeiten.
Hilfe, mein Partner ist depressiv
Was tun, wenn mein Partner depressiv ist? Sandra wendet sich mit Sorgen um ihren depressiven Partner an die Paartherapie Köln. Frank kämpft mit Zukunftsängsten und mangelnder Lebensfreude, die ihre Beziehung belasten. Durch die Therapie entwickeln sie gemeinsam Routinen zur Stabilisierung und lernen, Konflikte besser zu verstehen. Frank beginnt auch eine Einzeltherapie, um seine Ängste zu bewältigen. Heute können sie reflektierter mit Krisen umgehen und ihre Beziehung gestärkt genießen. Paartherapie Köln Erstgespräch: „Nach der Arbeit liegt er nur noch erschöpft und lustlos auf der Couch. Egal was man ihm vorschlägt, auf nichts hat er Lust. Selbst zu seinem Sport, den [...]
Angststörungen und Panikattacken
Die Angststörung – Eine kurze Definition Generalisierte Angststörung (GAD) ist gekennzeichnet durch übermäßig starke Sorgen über alle möglichen Szenarien und Dinge. Sie sind für gewöhnlich nicht ausgelöst durch einen bestimmten Faktor oder durch ein bestimmtes Szenario. Jemand der an einer generalisierten Angststörung leidet, beschreibt sich selbst auch als jemand, der sich ständig Sorgen macht. Es geht sogar so weit, dass diese Personen denken, dass das sich Sorgen machen an sich problematisch ist (sie machen sich also Sorgen über ihre Sorgen). Sie denken, dadurch, dass sie sich Sorgen machen, seien sie krank, mit ihrem Gehirn sei etwas nicht in Ordnung. [...]
Depression des Partners – wie kann ich helfen?
Anja und Alex suchen Hilfe bei Paartherapie Köln, um ihre Beziehung zu retten. Erfahren Sie, wie Paartherapie und Einzeltherapie unter der Leitung von Helga Odendahl dazu beigetragen haben, ihre Beziehung zu stärken, Missverständnisse zu klären und ein tieferes Verständnis füreinander zu entwickeln.
Warum die erste Bindungserfahrung so wichtig ist – die Bindungstheorie
Eine sichere Bindung fördert soziale Fähigkeiten und Vertrauen, während eine unsichere Bindung häufig zu Misstrauen und sozialen Schwierigkeiten führt. Erfahren Sie, wie die Langzeitwirkungen der Bindung unser Leben beeinflussen und wie therapeutische Unterstützung helfen kann, unsichere Bindungen zu bearbeiten und ein positives Selbstbild zu entwickeln.
Wir haben eine Wahl
Entdecken Sie, wie der Blick auf das eigene Verhalten und der Wille zur Veränderung das Potenzial birgt, Herausforderungen zu überwinden und eine positive Beziehung zu fördern. Lernen Sie, wie Sie durch Paarberatung neue Perspektiven gewinnen und gemeinsam mit Ihrem Partner die Beziehung stärken können.
Wenn Sie nicht mehr ohne ihren Partner leben können…
Das neo-romantische Ideal der Liebe als Verschmelzung wird oft als Ziel einer erfüllten Partnerschaft betrachtet. Diese Vorstellung von „Einssein“ kann jedoch zu Problemen führen, wenn sie über die Verliebtheitsphase hinaus als Norm für die gesamte Beziehung gelten soll. In der Paartherapie zeigen sich häufig Konflikte, wenn ein Partner nach persönlichem Raum oder Unabhängigkeit strebt
Beziehung mit einem Depressiven
Eine Partnerschaft zwischen Mitleid und Frustration Depressive Menschen sind meist antrieblos und empfinden nur noch wenig Freude am Leben. Gefühle zulassen und zeigen, weinen oder lachen fällt Ihnen sehr schwer. Das belastet auf lange Sicht natürlich nicht nur die Betroffenen selber. Auch ihre Lebenspartner werden einer harten Probe unterzogen. Es bildet sich ein schmaler Grad zwischen Mitleid und Wut. Angst und Hilflosigkeit. Partner von Depressiven befinden sich meist in einer permanenten Stresssituation, die sich ebenfalls sehr schädlich auf ihr Seelenleben auswirken kann. Ein erster Ausweg aus dieser bedrückenden Situation ist die Kenntnis über die Krankheit. Was ist eine Depression? [...]
Wie es sich anfühlt mit einer Borderlinerin zusammen zu sein
Frau Helga Odendahl hat für den Beitrag der ZE.TT ein Interview gegeben und mit ihrem Fachwissen den Autor unterstützt. Der Autor des Artikels war zwei Jahre mit Lisa zusammen, die eine sogenannte emotional-instabile Persönlichkeitsstörung hat. Anfangs war es für ihn die Romanze seines Lebens, am Ende musste er selbst eine Therapie beginnen. Hier finden Sie den vollen Beitrag.
Helga Odendahl als empfohlene psychologische Psychotherapeutin 2018
Focus-Gesundheit: Helga Odendahl als empfohlene psychologische Psychotherapeutin 2018 in der Region Köln ausgezeichnet Frau Odendahl gehört zu den empfohlenen Psychotherapeuten in der Region Köln. Dies ermittelte Focus-Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Hamburger Stiftung Gesundheit für die große Studie „Deutschlands empfohlene Ärzte aus der Region“. Frau Helga Odendahl wird für ihre Leistung im Bereich psychologische Psychotherapeutin empfohlen. Den Artikel von Fokus können Sie hier finden.
Vorbestimmungen beeinflussen und helfen in der Therapie
Der Einfluss von Vorbestimmungen Unsere Vorbestimmungen haben auf verschiedenen Ebenen Einfluss darauf, wie wir uns als Menschen mit unserem Potenzial, aber auch mit unseren Limiten entwickeln. Dabei bestimmen Vorbestimmungen nicht unser komplettes selbst. Vielmehr begünstigen sie viele Aspekte unseres Lebens. In der Paartherapie Köln im MVZ Köln für Psychotherapie Odendahl & Brinkmann betrachten wir die Vorbestimmungen unserer Paare sehr genau. Mit dieser Methode arbeiten wir mit unseren Paaren lösungsorientiert und nicht problemorientiert. Viele verschiedene Faktoren beeinflussen uns stark Unsere genetische Vorbestimmtheit: Sie ist stark beeinflusst durch unsere Eltern – aus beiden setzt sich unser genetischer Code [...]
Wenn der Partner „zu wichtig“ wird und sexuelle Langweile aufkommt
Sexuelle Langweile lässt sich nur vermeiden, wenn man sich in unbekannte Bereiche vorwagt und man hin und wieder was Neues ausprobiert – das klingt nach einem einfachen Rezept, um die eingeschlafene sexuelle Beziehung zum Partner wieder aufblühen zu lassen ohne direkt eine Sexualtherapie oder Paarberatung in Anspruch nehmen zu müssen. Allerdings kann auch ein zweiter, gleichzeitig stattfindender Prozess als Grund für sexuelle Langweile verantwortlich gemacht werden: Das Zu-wichtig-Werden des Anderen. Je wichtiger der Partner für einen selbst wird, desto wahrscheinlicher wird sexuelle Langweile aufkommen. Denn sexuelle Abenteuer werden in dem Moment schwieriger, wenn die Meinung des Partners über [...]