Wären wir gute Eltern?

Viele Menschen, vor allem Frauen, stellen sich die Frage, ob sie gute Eltern, wären. Wir erleben in der Paartherapie immer wieder, dass Menschen Angst davor haben, Eltern zu werden. Sie haben Angst zu versagen. Sie haben Angst, dem Kind nicht genug als Mutter oder Vater geben zu können. Und sie haben Angst, dass dass Kind sich nicht so entwickeln könnte, wie es das verdient hätte.

„Interessant ist, dass mehr Menschen sind davon überzeugt, dass sie eine gute Beziehung führen, als dass sie davon überzeugt wären, ein gutes Elternteil sein zu können.“, so Helga Odendahl, Paartherapeutin bei Paartherapie Köln. Auf den ersten Blick sollte man meinen, dass die Korrelation doch eindeutig ist. Jemand, der in der Lage ist, eine Beziehung zu einem Menschen über Jahre hinweg glücklich zu führen, sollte auch in der Lage sein, ein Kind großzuziehen.

Zusammenhang von Beziehung und Elternsein

In einer Studie von Millings et al. (2002) wurde der Zusammenhang zwischen der Art der Beziehung, die Menschen führen und ihrem Erziehungsstil als Eltern untersucht. Ebenso spielte Empathie, sich in den anderen hineinzuversetzen und die Bedürfnisse der Person zu erkennen, eine Rolle. In der Studie aus Großbritannien wurden über 155 Paare mit Kindern zwischen sieben und acht Jahren per Fragebögen nach ihrem Beziehungsstil zu ihren Kindern sowie dem zu ihrem Partner befragt. Weitere Fragen unterstuchten die Empathiefähigkeit. Es stellte sich heraus, dass der Beziehungsstil zu dem Partner im positiven Zusammenhang zu dem Beziehungsstil zum Kind steht. Das bedeutet, dass bessere Beziehungsgestaltung oftmals mit einem besseren Beziehungsstil zum Kind einherging. Die Empathiefähigkeit stellte dabei einen Mediator dar. Beide Partner haben in ihrer Beziehung ihre Empathiefähigkeit weiterentwickelt. Diese konnten sie dann positiv in ihrer Rolle als Mutter oder Vater nutzen.

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Glückliche Partner werden oft auch gute Eltern

Paartherapeutin Odendahl ist überzeugt: „Personen, die eine lange und glückliche Beziehung führen, können davon ausgehen, auch gute Eltern zu werden.“ Zuversicht, Vertrauen und Empathie werden ihren Erziehungsstil prägen. Ebenso ist es in Ordnung, wenn junge Eltern nicht alles wissen, sich ausprobieren und Dinge nach ihrem Gefühl zu machen.

Paaren, die dennoch unsicher sind, bietet Paartherapie Köln eine Familientherapie an. Bereits nach wenigen Sitzungen kann geklärt werden, ob die Ängste begründet sind und einer weitreichenderen Behandlung bedürfen.

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